Acrylbilder – mit Hilfe von Frost gemalt

Bilder wie aus Eis

Magische Winternacht II
Magische Winternacht I
Frost VI
Frost VII
Gefrorenes Fernweh I
Gefrorenes Fernweh II
Detail Gefrorenes Fernweh
Detail Frost-IV
Frost I Winternacht
Frost II
Frost III
Frost IV
Frost V
Detail Frost VII
Magische Winternacht II      Magische Winternacht I      Frost VI         Frost VII          Gefrorenes Fernweh I                          Gefrorenes Fernweh II                           Detail Gefrorenes Fernweh                 Detail Frost-IV         Frost I Winternacht                          Frost II                          Frost III                          Frost IV                    Frost V             Detail Frost VII
Magische Winternacht II

 

Technik aller unten gezeigten Bilder: Acryl auf synthetischem Papier, montiert auf Holzpanel.

Formate 48 x 34 cm bzw.  50 x 70 cm, Bildkante ca 0,8 cm, Bilddicke gesamt ca 2,5 cm

Draußen Winter, durch die angelaufenen Scheiben des Ateliers schaue ich nach draußen in den Garten, träume von fernen Stränden gefrieren.

Bei Minusgraden nachts auf dem Balkon

Diese Bilder sind in den ersten beiden Schichten mit wässriger Acrylfarbe draußen entstanden. Genauer gesagt, nachts auf dem Balkon, da es tagsüber nicht kalt genug war. Mindestens minus 3 Grad sind nötig, um die Farbe die gewünschten Frostmuster bilden zu lassen. Nach dem Trocknen wurde in dicken Farbschichten im warmen Zimmer weitergemalt. Durch die dicken mehr oder weniger transparente Schichten entsteht die „Eis-Optik“. Auch die stark glänzende, leicht gewellte Oberfläche trägt dazu bei, der Wrkung einer Eisfläche möglichst nahe zu kommen.

„Ist das Glas?“

Ausstellungsbesucher fragten verwundert, ob diese Bilder aus Glas seien, denn manche der „Frost“-Bilder weisen noch eine andere Besonderheit auf:

Die blau-transparenten Schichten sind an bestimmten Stellen von Rissen durchzogen. Die Risse sind, je nachdem in welcher Schicht sie beginnen, unterschiedlich dick. Durch die Transparenz der Schichten werfen die Risse der oberen Farbschichten Schatten auf die darunterliegenden Schichten. (Siehe Bild oben). Es handelt sich hier aber nicht um Krakelee (Craquelée), denn das wäre opak und würde die Leichtigkeit aus den Bildern nehmen. Diese Risse haben ihre eigene Entstehungsgeschichte und ich mußte eine Reihe von Versuchen unternehmen, bis ich sie gezielt produzieren konnte.